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Aktuelles Urteil zum Patientenrecht:

 

Kammergericht Berlin: 15.000 € Schmerzensgeld für mangelhafte Thromboseprophylaxe

 

 

Ein Patient wurde nach einer Prostataoperation am Samstag nach Hause entlassen. Zwar wurde er am Vortag auf die Notwendigkeit der Fortsetzung der Thromboseprophylaxe hingewiesen. Im Entlassungsbrief stand jedoch davon nichts. Auch wurden ihm keine Spritzen für das Wochenende mitgegeben. Auch  in der nächsten Woche suchte er nicht seinen Hausarzt auf. Er erlitt dann eine Thrombose an deren Folgen er nach drei Monaten starb. Das Landgericht Berlin hatte die Klage der Erben mit der Begründung, der Patient sei selbst schuld gewesen, zunächst abgewiesen.Das Kammergericht sah dies jedoch anders. Es bewertete die Antithromboseprophylaxe des Krankenhauses als grob fehlerhaft. So etwas dürfe einem Krankenhaus nicht unterlaufen. Es gab der Klage statt und verurteilt zur Zahlung eines Schmerzensgeldes in Höhe von 15.000 Euro.

Kammergericht: Urteil vom 07.12.2017 - Az.: 20 U 132/16

 

Bearbeiter: Fachanwalt Kellner


 

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